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Ein paar Zeilen zu meiner Person.


Wo soll ich anfangen mit dem Schreiben? Am besten am Anfang. Ich bin 1979 geboren und das in Düsseldorf. Also ein waschechter Düsseldorfer. Bei meiner Geburt ist so ziemlich alles schief gegangen, was schief gehen kann. Bis zur Geburt war ich ein ganz normales und gesundes Kind. Ich bin sieben Tage zu spät zur Welt gekommen. Bei der Geburt hab ich einen Sauerstoffmangel erlitten da ich dreimal die Nabelschnur um den Hals hatte. Zusätzlich hat man mich per Saugglocke und Zange geholt. Die Saugglocke ist leider ein paar Mal abgeplatzt, wo durch ich einen Hirnschaden erlitten habe. Zum Glück nicht so ausgeprägt, wie die Ärzten es meinen Eltern gesagt haben. Laut den Ärzten sollte ich ein Schwerstpflegefall werden, das bedeutet hätte, dass ich im Rollstuhl säße und nichts könnte. Aber da lagen die Ärzte falsch mit ihrer Vermutung. Ich bin mit Sieben Jahren in die Schule für körperbehinderte Kinder gekommen. Dort habe ich dreizehn Jahre die Schulbank gedrückt und habe meinen Hauptschulabschluss gemacht. Der hat mir zwar nicht viel gebracht, aber ich wollte wenigstens einen Abschluss haben. Gut, ich hätte zwar weiter hin zur weiterführenden Schule gehen können, aber ob ich das geschafft hätte bezweifle ich. So bin ich 1998 von der Schule abgegangen und habe im September im selben Jahr mit dem Arbeiten angefangen.
Steckbrief


Cerebrale Bewegungsstörung

Die cerebrale Bewegungsstörung wird als eine bleibende sensomotorische Störung infolge einer frühkindlichen Hirnschädigung verstanden. Letztere ist definiert als eine Schädigung des Hirns in der Phase der motorischen Entwicklung, also vor, während oder nach der Geburt bis zum 5. Lebensjahr. Ursachen für die Hirnschädigung können sein: Hirnblutung, Sauerstoffmangel, Krankheit oder Schädel-Hirn-Trauma. Kinder mit einer cerebralen Bewegungsstörung sind in ihrer motorischen Entwicklung behindert. Eine abnorme Reflexaktivität mit Muskeltonusverschiebungen beeinflusst die Ausprägung der für das Körpergleichgewicht notwendigen, physiologischen Haltungsreflexe und Gleichgewichtsreaktionen. Im Bestreben, sich dennoch fortbewegen zu können, entwickeln die Kinder kompensatorische Bewegungsmuster, die oft zusätzlich behindern. Unter Sensomotorik versteht man den Zusammenhang von Wahrnehmung und Bewegung, die sich gegenseitig beeinflussen indem sie aufeinander einwirken.

Bei der Spastik sprach man früher auch von einer spastischen Lähmung. Die Hirnschädigung umfasst sowohl das extrapyramidalmotorische System als auch das Pyramidale System, welches für die Willkürmotorik verantwortlich ist, indem es gezielte Einzelbewegungen steuert. Schädigungen dieses Bereiches haben Folgen auf das Wechselspiel der Muskeln zwischen An- und Entspannung. Der Muskeltonus ist erhöht (Hypertonus), wodurch die Muskulatur verhärtet und die Reflexbereitschaft gesteigert sind. Die Co-Kontraktion (= gleichzeitige Anspannung von Agonisten und Antagonisten) ist enorm hoch. Dies hat eine sehr starre Körperhaltung zur Folge, die die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen stark einschränkt und oft zu stereotypen Bewegungsmustern führt. Der Gleichgewichtssinn ist gestört und die Feinmotorik ist ebenfalls beeinträchtigt. Je nach Ausprägung der Schädigung kommt es entweder zu einer ständig erhöhten Muskelanspannung oder in leichteren Fällen der Spastik ist der Tonus nur bei Aktivität erhöht. Laut Udo Kalbe ist die Spastik mit 60% die meist vertretene Ausprägungsform der cerebralen Bewegungsstörungen.

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